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KWG - Ein Unternehmen der Region

Verwaltung

Kurzvorstellung

KWG ist ein seit beinahe 100 Jahren tätiger regionaler Stromerzeuger, Netzbetreiber und Energieversorger aus Oberösterreich, der Kunden in ganz Österreich mit 100% erneuerbaren Strom beliefert. Als Genossenschaft stehen wir im Eigentum der Bevölkerung und müssen keine Dividenden an Aktionäre ausschütten. Erwirtschaftete Gewinne kommen wieder der Region und den KWG Kunden zugute. Darum können wir unseren Kunden immer einen günstigen Strompreis bieten.

Insgesamt sieben Kleinwasserkraftwerke entlang der Ager sichern eine nachhaltige und umweltfreundliche Stromproduktion für die Versorgung von aktuell rd. 5.000 Kunden.

Als Stromnetzbetreiber betreiben auf rd. 125 km² ein eigenes Verteilnetz mit über 100 Trafostationen und einer Leitungslänge von über 500 Kilometern.

KWG lebt Regionalität und leistet mit 35 Mitarbeitern einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.

Unsere Sicht

  • Im Zeitalter der Globalisierung möchten wir dazu beitragen, kleine und mittlere Unternehmen in der Region zu stärken
  • Wir sind bemüht Wertschöpfung, Beschäftigung und Einkommen im ländlichen Raum zu erhöhen
  • Wir suchen eine enge partnerschaftliche Beziehung mit Unternehmen und Institutionen, die über eine bloße Kundenbeziehung hinausgeht.

Mehrwert eines regionalen Versorgers und Partners

  • Mit uns haben Sie einen ehrlichen und zuverlässigen Partner mit Handschlagqualität in Ihrer unmittelbaren Nähe
  • Wir behandeln unsere Kunden stets mit Wertschätzung
  • Wir engagieren uns seit vielen Jahrzehnten in der Region
  • Wir unterstützen Gemeinden, Feuerwehren, Vereine, Musikkapellen, Pfarren, uvm.
  • Kontinuierliche Investitionen tragen zu Wertschöpfung und Beschäftigung im ländlichen Raum bei
  • Bei uns hat Service ein Gesicht - Kundenkontakt mit Ansprechpartnern vor Ort
  • Möglichkeit von Mitarbeiter- oder Kundenausflügen zu unserem Wasserkraftwerk Hart
  • Kooperationen bei Energieprojekten; Vorträge zu energiewirtschaftlichen Themen in Schulen und Gemeinden
  • Praktika und Schnuppertage für Schüler bzw. junge Gemeindebürger
  • Attraktive Bonusmöglichkeiten

Firmenleitung

Obmann
Wolfgang Stadlmayr

Geschäftsführer
DI Mag. Peter J. Zehetner M.A.

Technische Leitung
Ing. Eduard Krainz
Ing. Florian Reindl

Eine Geschichte mit Zukunft.

Unsere Geschichte ist voller Geschichten. Sie beginnt mit der ersten Vision, erstreckt sich über viele Jahrzehnte und weist in eine neue, gemeinsame Zukunft.

In der Gründerzeit war es das ehrgeizige Ziel, der ländlichen Bevölkerung durch die Versorgung mit Strom mehr Lebensqualität zu bieten. Dieses Ziel wurde voll und ganz erreicht. Später galt es, sich trotz der weitreichenden Verstaatlichung der Stromversorgungsunternehmen die Selbstständigkeit und genossenschaftliche Rechtsform zu bewahren. Der Einsatz der Verantwortlichen und aller Mitarbeiter machte sich bezahlt.

Heute sind wir ein innovatives und kundenorientiertes Unternehmen, das durch den Einsatz modernster Technologien bestmögliche Versorgungssicherheit garantiert und mit maßgeschneiderten Servicelösungen vorangeht, um die Zufriedenheit der Kunden zu gewährleisten und den Energieeinsatz effizienter zu gestalten.

Wir blicken mit Stolz zurück und gehen voller Energie in die Zukunft.

2016

KWG Smart Flower
KWG Smart Flower
  • Letzte blanke Freileitung abgebaut
    Am 16. Februar haben wir in Oberndorf die letzten 43m einer blanken Vierdrahtleitung durch eine isolierte Freileitung ersetzt. Somit gibt es in unserem ganzen Niederspannungsnetz keine witterungsbedingt störanfälligen Leitungen mehr.

  • Neue Geschäftsführung
    Mit Anfang März 2016 hat Peter J. Zehetner offiziell die Geschäftsführung bei KWG übernommen. Er folgt Direktor Franz Stöttinger, der nach 37 Jahren in der Geschäftsführung den Ruhestand antritt.

  • KWG Smart Flower
    KWG installiert im April ein besonderes optisches Highlight beim KWG Kundencenter in Schwanenstadt: Die KWG Smart Flower. Es handelt sich dabei um eine kleine Photovoltaikanlage, die zugleich das weltweit erste All-in-One Solarsystem ist. Wenn morgens die Sonne aufgeht, entfaltet sich die Smart Flower vollautomatisch. Sie richtet ihren 18 m² großen Solarmodulfächer zur Sonne aus und beginnt Strom zu erzeugen. Dank 2-achsiger Sonnennachführung wandert der Fächer im Laufe eines Tages zuverlässig mit der Sonne.
Die neuen Schutzgeraete schaffen mehr Versorgungssicherheit
Die neuen Schutzgeraete schaffen mehr Versorgungssicherheit


  • Erneuerung der Schutztechnik
    Eine große Investition in die Versorgungssicherheit war die Erneuerung der Schutztechnik im gesamten Mittelspannungsnetz. Hierzu wurde neben dem Austausch der Schutzgeräte, auch das Schutzkonzept auf ganz neue Beine gestellt. Die neuen Distanzschutzgeräte machen es möglich, dass bei ungeplanten Stromausfällen im 30 kV Netz weniger Kunden betroffen sind und wir die Fehlerursache schneller auffinden können.

    Dies wirkte sich insbesondere bei witterungsbedingten Störungen positiv aus.

2015

Fischaufstieg Deutenham

Einige Großprojekte wurden in diesem Jahr abgeschlossen:

  • mit der Fertigstellung der neuen Fischwanderhilfen an unseren Wehranlagen in Buchleiten, Deutenham und Wankham entsprechen alle unsere wasserwirtschaftlichen Bauwerke (bei Wehr Hart bereits 2012 fertiggestellt) nun vollständig den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Auch die allergrößten Fische können jetzt problemlos an unseren Wehren vorbeischwimmen. Gesamtkosten: 2,4 Millionen Euro.
  • Zwischen Unterseling (Gemeinde Bachmanning) und Pennewang errichteten wir eine neue 30kV Erdkabelleitung, welche ab sofort die mittlerweile über 60 Jahre alte Freileitung ersetzt.
    Diese neue Verbindungsleitung war eine langfristige Investition zur weiteren Verbesserung der Versorgungssicherheit im KWG-Netzgebiet.

2014

Ein mehrjähriges Vorhaben fand sein erfolgreiches Ende: die Digitalisierung unseres Leitungsnetzes. Mit dem digitalen Netzplan verfügen wir nun über ein modernes und leistungsfähiges Planungswerkzeug, das unsere Kunden bei Bauplanungen und uns bei Netzplanungen bestmöglich unterstützt.

2012

Das Verwaltungsgebäude in Staig wird nach 60 Jahren generalsaniert. Der Dachstuhl samt Eindeckung wird erneuert, die Gebäudehülle thermisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht und der Dachboden zum Dachgeschoss ausgebaut, um betrieblich genutzt werden zu können. Nach sechs Monaten Bau- und Adaptierungsarbeiten wird das Gebäude im November in neuer Optik und mit verbesserten Nutzungsmöglichkeiten übernommen.

2011

Wehr Hart

Am 14. Januar kommt es aufgrund eines Warmwettereinbruchs mit starkem Regen zu einer massiven Schneeschmelze. Der Agerpegel steigt innerhalb weniger Stunden von 1,50 auf 3,50 Meter. Oberhalb des Wehres Glatzing bricht die Ager linksseitig aus und verursacht große Schäden. Unter anderem werden auf etwa 150 Metern die Druckleitung des RHV Schwanenstadt, der Römerradweg auf einer Länge von ebenfalls etwa 150 Meter und der Uferverbau weggespült. Ebenso betroffen sind Privatgrundstücke mit Bewuchs im Schadensbereich. Der Umbau der Wehranlage ist im vollen Gange, das Hochwasser flutet die Baustelle und verzögert die geplante Fertigstellung.

2010

Im Juli wird begonnen, die Wehranlage des Kraftwerks Hart an die neue Wasserrahmenrichtlinie anzupassen: Verbreiterung des festen Wehres (vor allem zur Entschärfung bei Hochwasser), Sanierung des Altbestands, Errichtung eines Grobrechens mit Schotterabwehr, Einbau einer Restwasserturbine zur Nutzung der erhöhten Dotierung der Ager (ca. 500.000 kWh/Jahr), Errichtung einer neuen Fischaufstiegshilfe nach dem neuesten Stand der Technik. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen errechnen sich mit etwa 1,7 Mio. Euro (dabei ist die Mindererzeugung beim Kraftwerk Hart von ca. 900.000 kWh/Jahr, bedingt durch die Erhöhung der Dotationsmenge für die Ager, noch nicht berücksichtigt). Die Bauarbeiten sollen bis Sommer 2011 abgeschlossen sein, das Hochwasser 2011 verursacht aber Schäden, die die endgültige Fertigstellung verzögern. Die Inbetriebnahme erfolgt Anfang 2012.

2009

Die Maschinenhalle des Kraftwerks Hart wird vergrößert, um die Arbeitsbedingungen zu optimieren, gleichzeitig mit dem Werkstättenbereich werden auch die Büro- und Sanitärbereiche erneuert.

2008

gespaltener Baum

Am 27. Januar verursacht der Orkan Paula und am 1. März der Orkan Emma beträchtliche Leitungsschäden, sogar Betonmasten werden geknickt. Unsere Trafostation Friesam-Industrie wird an das Umspannwerk Timelkam angeschlossen, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

2007

Am 18. und 19. Januar fegt der Orkan Kyrill über das KWG-Netz. Durch den hohen Verkabelungsgrad des Verteilnetzes hielten sich die Stromausfälle in Grenzen. Am 9. September besuchen trotz widrigster Wetterbedingungen etwa 1.500 interessierte Stromkunden unseren ersten KWG-Erlebnistag in Hart.

2005

Am Kraftwerksstandort Hart wird die Erzeugung aus Wasserkraft durch den Tausch der Turbine II, Baujahr 1924 mit einer Leistung von 600 kW gegen eine Bulb-Kaplanturbine mit einer Leistung von 1600 kW optimiert.

2004

Durch eine Optimierung der Anbindung an das Umspannwerk Traunfall bzw. die Neuerrichtung einer Anbindung an das Umspannwerk Lambach kommt es zu einer weiteren Verbesserung der Versorgungssicherheit.

2003

Eine massive Hitze- und Trockenperiode ab Mai beeinträchtigt massiv die Erzeugung aus Wasserkraft.

2002

Ein Jahrhunderthochwasser verursacht große Schäden. Die Ager bricht unterhalb Deutenham aus, zerstört unter anderem die Erdkabelleitung aus dem Kraftwerk und überflutet die Ortschaft Au.

2001

Erwerb des Wasserkraftwerkes Kaufing, freier Strommarkt ab 1. Oktober

1997

Modernisierung des Verwaltungsgebäudes.

1996

Inbetriebnahme des vollautomatisierten Kraftwerks- und Netzbetriebes.

1993

Erwerb des Wasserkraftwerkes Mühlwang.

1992

Erweiterung der E-Werk-Warte mit Installation eines Doppelrechnersystems und Erweiterung des Leitstands.

1987

Inbetriebnahme des Wasserkraftwerk Deutenham, Kauf eines Sägewerksareals in Staig, Kauf des Fischwassers in der Ager (7,5 km), Erwerb der Mühle Wankham samt Wasserkraftwerk.

1984

Warte Hart

Erweiterung der damals noch teilweisen kalorischen Erzeugung um zwei leistungsstarke Dieselgeneratoren, Neubau des E-Werks-Leitstands, Neubau einer Kraftwerks- und Netzleitstelle.

1982

Neubau eines weiteren Lager- und Garagengebäudes, Anschaffung einer hauseigenen EDV-Anlage.

1976

Erweiterung des Wasserkraftwerkes durch den Einbau einer Kaplanturbine, dadurch Verdoppelung der Stromerzeugung aus Wasserkraft.

1959

Kauf zweier kalorischer Stromerzeugungsanlagen und Bau eines Treibstofflagers.

1956

Bau eines Garagen- und Materiallagergebäudes.

1952

Altes Verwaltungsgebäde

Bau des Verwaltungsgebäudes in Staig.

1947

Baubeginn eines Betonwehrs, erstmaliger Fremdstromzukauf.

1944

Arbeiter

Der Leitungsbau erfolgt durch technischen Notdienst bzw. den Robot der Stromabnehmer.

1934

Der Bau eines neuen Holzwehres in der Ager beginnt.

1925

Am 29. Juni erfolgt die feierliche Einweihung des Werkes.

1924

Arbeiter

Nach vierjähriger Bauzeit wird im Oktober die Turbine 1 in Betrieb genommen. 9.000 m³ Erdreich mussten ohne Baumaschinen bewegt werden.

1921

Am 12. Juni zählt die Genossenschaft 70 Mitglieder, am Ende des Jahres sind bereits 380 Mitglieder registriert.

1920

Ökonomierat Ulrich Ammer
Ökonomierat Ulrich Ammer

Unter der Federführung von Ökonomierat Ulrich Ammer wurde unsere Genossenschaft am 18. November 1920 in Rüstorf gegründet. Die Gründungsversammlung bestand aus 32 Teilnehmern.