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Oft gestellte Fragen

Wechsel des Stromlieferanten

Es ist für Sie sehr einfach, denn wir benötigen von Ihnen nur einige wenige Daten. Die eigentlichen Wechsel-Formalitäten erledigen wir für Sie! Sofern Ihr bestehender Vertrag keine zeitliche Bindung beinhaltet kann der Wechsel innerhalb von ca. zwei Wochen vollzogen werden.

Rufen Sie uns einfach kurz an unter +43 7673 6996, senden Sie uns eine E-Mail an kwg(at)kwg.at oder ein Fax an +43 7673 6996-28. Auf unserer Homepage www.kwg.at gibt es ebenfalls die Möglichkeit bezüglich Wechsel mit uns in Kontakt zu treten: Online-Wechsel

Nein, denn an Ihrer elektrischen Anlage ändert sich durch den Wechsel nichts. Sie wechseln nur den Energielieferanten, nicht den Netzbetreiber.

Die Vorgangsweise bei der Ablesung und Übermittlung des Zählerstandes bleibt gleich. Sie geben den Zählerstand in gewohnter Form bei Ihrem Netzbetreiber bekannt.

Lesen Sie an diesem Tag bitte Ihren Zählerstand ab und teilen ihn Ihrem Netzbetreiber mit.

Kein Problem! Die KWG bietet attraktive Spar- und Zusatzprodukte an mit denen Sie Ihren Boiler oder Wärmepumpe günstig betreiben können.

Anhand Ihres Vorjahresverbrauches setzen wir einen Teilzahlungsbetrag fest, der die voraussichtlichen Jahresstromkosten abdeckt. Die Höhe berechnet sich aus der verbrauchten Strommenge mal dem KWG-Strompreis und wird, da wir im Jänner keine Zahlung vorschreiben, auf 11 Monatsbeträge aufgeteilt. Daher kann der neue Teilzahlungsbetrag von Ihrem bisherigen abweichend sein.

Nein. Bei der KWG bekommen Sie weiterhin nur eine Stromrechnung, auf der alle Stromkosten zusammengefasst sind und zwar von uns. Netzgebühren, Steuern und Abgaben führen wir gesetzeskonform an die zuständigen Stellen ab.

Strom

Der Strompreis den Energiekunden in Österreich zu zahlen haben setzt sich aus drei Teilen zusammen: Dem Energiepreis, dem Netztarif und den Steuern und Abgaben.

Der Energiepreis ist dabei der Teil, den der Stromlieferant für sein Produkt, die elektrische Energie, erhält.

Den Netztarif erhalten die Netzbetreiber. Die Netztarife werden nicht von den Unternehmen selbst festgesetzt sondern von der E-Control, der zuständigen Aufsichtsbehörde.

Der dritte Anteil am Strompreis sind Steuern und Abgaben, die vom Bund, den Ländern oder den Städten und Gemeinden eingehoben werden. Elektrische Energie unterliegt natürlich auch der Umsatzsteuer.

Für KWG-Kunden machen diese drei Teile (abhängig vom Verbrauch) jeweils etwa ein Drittel der Stromrechnung aus. Hierzu muss festgehalten werden, dass der KWG-Energiearbeitspreis in den letzten Jahren mehrmals gesenkt wurde, während Steuern und Abgaben im gleichen Zeitraum überproportional angehoben wurden.

KWG-Strom ist deutlich günstiger als der durchschnittlich in Österreich verkaufte Strom.

Zudem gibt es bei der KWG immer wieder attraktive Aktionen wie die Gratisstromtage, an denen KWG-Kunden der Arbeitspreis der bezogenen Energie geschenkt wird.

In Anbetracht des hochwertigen KWG-Angebots:

+ 100% Ökostrom aus heimischer Erzeugung
+ unverzügliches persönliches Kundenservice
+ Treueboni

ist der KWG-Strompreis als äußerst fair und sehr günstig zu bewerten.

Die Gratistage werden aliquot des jeweiligen Jahresverbrauches auf den Netto-Energiearbeitspreis des Basisproduktes berechnet und bei der Jahresstromabrechnung abgezogen.

11 mal und zwar von Februar bis Dezember. Dieser Modus wurde 2014 aufgrund unserer neuen Verrechnungs-Software eingeführt.

Es wird im Zeitraum vom 10. bis 15. des Monats abgebucht.

Aufgrund der Energiepreissenkungen der letzten Jahre, der vielen Gratisstromtage und der zusätzliche Rabatte sind die KWG-Basisprodukte bereits sehr günstig geworden.
Oft werden wir daher gefragt, ob unsere KWG-Spar- und Zusatzprodukte da noch mithalten können.
Die Antwort ist: Ja!
In den meisten Fällen bieten Ihnen diese Produkte noch immer einen weiteren Kostenvorteil.
Wenn Sie aber der Meinung sind, dass dies in Ihrem Fall nicht mehr zutrifft, kontaktieren Sie uns bitte und unsere Tarifexperten werden Ihnen maßgeschneidert auf Ihren Jahresverbrauch die optimale Prudukt-Kombination errechnen. Tel: +43 7673 6996.

Ja! Die KWG vergibt Zuschüsse für Wärmepumpen und Nachtspeicheröfen. Bitte kontaktieren Sie uns über das Anfrageformular, E-Mail oder per Telefon: +43 7673 6996.

Formular Antrag auf Netzanschluss unterschrieben und ausgefüllt an KWG senden.

Bitte kontaktieren Sie unsere Stromverrechnung Tel.: +43 7673 6996-18 und halten Sie den/die Zählerstand/stände bereit.

Sie geben uns Ihren Namen, Anlagenadresse, Zählernummer, Zählerstand zum Stichtag der Abmeldung und die neue Adresse für die Zustellung der Endabrechnung bekannt.

kWh ist die Kurzform von Kilo-Wattstunde und die gebräuchliche Einheit der (elektrischen) Arbeitsenergie. Watt (W) ist dabei die Einheit der Leistung eines Gerätes. Kilo bedeutet einfach "1000". 1 Kilowatt sind also 1000 Watt. Die Zeiteinheit (Stunde h) macht aus der Leistung jene Energiemenge, die ein Gerät pro Stunde verbraucht.

Beispiel: Wird ein E-Herd (kein Induktionsherd) mit 2000 Watt (=2 Kilowatt) Leistung eine Stunde lang betrieben, verbraucht er 2000 Wattstunden (Wh) bzw. 2 kWh.

Am einfachsten ist es, wenn Sie Ihren Zählerstand auf der einmal jährlich zugesandten Ablesekarte eintragen und portofrei an uns rücksenden.
Auf der Karte sind schon alle notwendigen Daten vorgedruckt und Sie müssen nur noch den Zählerstand eingeben.
Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten: über unser Homepageformular Zählerstand, telefonisch +43 7673 6996 oder Fax +43 7673 6996-28.

Als Ökostrom wird allgemein Strom aus erneuerbaren Energiequellen bezeichnet.
Diese Energiequellen sind Wasserkraft, Wind, Fotovoltaik, Biomasse sowie Geothermie und Gezeitenenergie.

Durch diese Bezeichnung unterscheidet sich Ökostrom von Strom aus konventioneller Erzeugung.

Konventionelle Energieträger sind Kohle, Gas, Öl oder nukleare Brennstoffe.
Konventionelle Energieträger werden als Mitverursacher des Treibhauseffektes angesehen.

Natürlich, denn die KWG bietet seit Anbeginn ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen an, allen voran Kleinwasserkraft aus der Ager.         
Unsere Kleinwasserkraftwerke greifen im Vergleich zu größeren Wasserkraftanlagen nur geringfügig in die Gewässerökologie und das Landschaftsbild ein. Aus diesem Grund sind sie offiziell anerkannte Ökostromanlagen.

Zusätzlich kaufen wir weiteren Ökostrom zu. Die Stromkennzeichnung („Labeling“), welche mit jeder Jahresabrechnung mitgeschickt wird, zeigt ganz genau, wie der KWG-Strom erzeugt wird: rund 90 % eigene Kleinwasserkraft sowie 6 % Windenergie, 3% Biomasse und 1 % sonstige Ökoenergie (zB Fotovoltaik).
Jede an unsere Kunden gelieferte Kilowattstunde Ökostrom können wir überdies mit einem österreichischen Herkunftsnachweis belegen.

Als unser Kunde können Sie somit sicher sein, dass Ihr KWG-Strom reiner, nachhaltiger Ökostrom ist.
Zu 100% aus Österreich und nachweisbar.

Auf jeder Jahresabrechnung ist die Entwicklung Ihres Stromverbrauches im Vergleich zum Vorjahr angegeben. Damit haben Sie einen groben Anhaltspunkt, ob und wie sich bestimmte Einsparbemühungen bemerkbar machen. In Zukunft wird die Kontrolle des Stromverbrauches sehr einfach, denn mit den neuen digitalen Zählern, den Smart Metern, können Sie Ihren Verbrauch zeitnah verfolgen.

Sie bemerken, dass Ihr Stromverbrauch sehr hoch ist, wissen aber beim besten Willen nicht warum ?
Kontaktieren Sie uns!
Wir schicken Ihnen einen erfahrenen Mitarbeiter, der Ihnen hilft, die Ursache zu ergründen. Tel: +43 7673 6996.

Eine Einzugsermächtigung.
Damit ermächtigen Sie uns durch Ihre Unterschrift, den Rechnungsbetrag von Ihrem Konto abzubuchen.
Für Sie hat es den Vorteil, dass Sie nicht jedes Monat einen Erlagschein einzahlen müssen.
Im Gegensatz zu früher ist anstatt der Kontonummer und der Bankleitzahl, die internationale Kontonummer IBAN und die internationale Bankleitzahl BIC anzugeben.

Üblicherweise datiert die Jahresabrechnungen mit 31.12. und wird im Jänner des Folgejahres versendet.

Wir bieten verbrauchsabhängige Stromprodukte sowie Spar- und Zusatzprodukte an.
Wenn Sie bei der KWG einen Stromliefervertrag abschließen wählen wir selbstverständlich das für Sie und Ihren individuellen Verbrauch optimale und günstigste Produkt.
Sollte sich Ihr Jahresverbrauch danach merklich geändert haben, genügt ein kurzer Anruf und wir suchen das für Sie nun beste Produkt.

Ja, die KWG hat in den letzten Jahren mehrmals den Energiearbeitspreis gesenkt und zusätzlich Gratisstromtage gewährt.
Im gleichen Zeitraum sind aber die von uns nicht beeinflussbaren Kostenanteile (Steuern und Abgaben) überproportional gestiegen.
Ohne unsere Preissenkungen würde die Stromrechnung um einiges höher ausfallen.

Netz

Wenn ihr Grundstück im Netzgebiet der KWG liegt, dann befolgen Sie bitte unseren Leitfaden für die Herstellung eines Stromanschlusses. Bei Fragen kontaktieren Sie uns unter +43 7673 6996.

Für unsere Netzkunden gibt es ein kostenloses Aus- bzw. Umschneideservice.
Rufen Sie uns unter +43 7673 6996 an und vereinbaren Sie einen Termin mit uns.
Bei besonders schwierigen Fällen legen wir unsere Leitung ab, damit Sie gefahrlos die Bäume fällen können.

Erdkabel sind im Vergleich zu Freileitungen sehr sicher, denn sie sind gut geschützt vor den für Freileitungen schädlichen Umwelteinflüssen wie Wind, Wetter, Vereisung, umfallenden Bäumen oder menschlichen Einflüssen.
Um eine trotz allem mögliche Beschädigungen durch Grabearbeiten zu verhindern geben wir Ihnen gerne Auskunft in Form eines genauen Leitungsplanes oder direkt vor Ort.
Dann können Sie beruhigt graben! Kontaktieren Sie uns unter +43 7673 6996 und wir verbinden Sie mit unseren Leitungsspezialisten.

Jeder (ungeplante) Stromausfall ist einer zu viel. Aber im internationalen Vergleich zählen die Netzbetreiber in Österreich und natürlich auch die KWG zu den Spitzenreitern bei der Ausfallssicherheit!
Wenn der Strom einmal ausfällt kann es viele Gründe haben.
Leitungsschäden durch umfallende Bäume, Grabearbeiten oder Materialfehler an Kabeln oder Schalter, Störungen im vorgeschalteten Stromnetz und natürlich auch menschliche Fehler (zum Glück sehr selten).
In den letzten Jahren ist noch eine weitere Ursache hinzugekommen: "neue" erneuerbare Energiequellen. So gut und wichtig Fotovoltaik- und Windkraftanlagen für die Umsetzung der Energiewende auch sind, beeinflussen sie durch die schwankende Einspeisung zunehmend die Spannungsqualität sowie die Stabilität unserer Stromnetze und können so zu Stromabschaltungen führen.

Sie sollten zuerst das Verfahren um Anerkennung als Ökostromanlage des Landes Oberösterreich durchlaufen.
Dadurch bekommen wir automatisch eine Meldung und nehmen mit Ihnen Kontakt auf.
Beachten Sie überdies die Technischen Bedingungen und Betriebsanweisung für den Parallelbetrieb von Photovoltaikanlagen mit dem Versorgungsnetz der KWG.

Anmerkung: Photovoltaik- oder Windkraftanlagen verursachen im Stromnetz über den Tagesverlauf stark schwankende Spannungsanhebungen. Besonders bei Einspeisung an Netzausläufern, kann es dadurch vorkommen, dass der im Netz vorgeschriebene Spannungsbereich nicht mehr eingehalten werden kann und dadurch die Qualität der Stromversorgung  anderer Netzteilnehmer leidet. Wir sind als Netzbetreiber zur Einhaltung  vorgeschriebener Spannungsgrenzen verpflichtet und behalten uns vor, bei entsprechend ungünstigen Voraussetzungen, einen Einspeiseantrag abzulehnen.

Smart Meter

Smart Meter sind elektronische Zähler, die den Energieverbrauch messen, über eine Kommunikationsanbindung verfügen und täglich den Verbrauchswert zum Netzbetreiber (KWG) senden.

Auf ausdrücklichen Wunsch der Kunden können Messwerte in 15 Minuten Intervallen einmal täglich übertragen werden.

Gegenüber den derzeit verwendeten Geräten zur Messung des Stromverbrauchs verfügen Smart Meter beispielweise über eine Reihe neuer Funktionen auf Basis der geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen:

  • Fernablesung durch KWG
  • Anzeige der gespeicherten Verbrauchswerte am Smart-Meter-Display
  • Ein- und Abschaltung aus der Ferne
  • Kundenschnittstelle

Langfristiges Ziel von Smart Metering ist die Reduktion des Energieverbrauchs und der mit der Energieerzeugung verbundenen CO2-Emissionen. Durch das Sichtbarmachen des aktuellen Stromverbrauchs sollen Kunden Strom bewusster und damit sparsamer einsetzen können. Damit sollen Verbrauchsspitzen reduziert und der Stromverbrauch über den Tag gleichmäßiger verteilt werden, was dazu führt, dass weniger Kraftwerke gleichzeitig Strom liefern müssen.

Durch einen genauen Überblick über Verbrauchsverläufe und -gewohnheiten werden Einsparpotentiale für den Kunden sichtbar gemacht. Die wesentlichen Ziele des Smart Metering sind:

  • Energiesparen
    Unnötige Stromfresser, wie schadhafte oder falsch angeschlossene Geräte und Stand-by-Verbraucher, können von den Kunden selbst aufgespürt werden. Eine zielgerichtete Energieberatung wird dadurch erleichtert.

  • Transparente Übersicht über den Energieverbrauch
    Ein Web-Portal mit Visualisierung des eigenen Stromverbrauchs erhöht die Transparenz und schafft die Möglichkeiten für Kunden den eigenen Energieverbrauch zu analysieren, zu vergleichen und somit zu optimieren. Darüber hinaus bietet das Web-Portal für eigene Erzeugungsanlagen einen detaillierten Überblick über die eingespeiste Öko-Energie.

  • Automatische Ablesung
    Die Verbrauchsdaten werden automatisch an KWG übermittelt. Dadurch entfällt für den Kunden der mit der Ablesung verbundene Aufwand. Es sind weder Selbstablesungen noch die Anwesenheit bei Ablesung vor Ort nötig. Der Prozess der Ablesung wird damit modern und effizient.

  • Verbesserte Rechnungslegung
    Tagesgenaue Abrechnung auf Basis gemessener Verbrauchswerte: Damit gehören Nachzahlungen, die aufgrund einer rechnerischen Ermittlung des Energieverbrauchs entstehen können, der Vergangenheit an. Tarifänderungen durch Wahl des Kunden oder Festsetzung durch die Regulierungsbehörde E-Control können tagesgenau abgerechnet werden. Auf Kundenwunsch ist auch eine Monatsrechnung möglich.

  • Komfort bei der Um- und Abmeldung
    Die Freigabe für die Wiedereinschaltung der Anlage aus der Ferne ist beim Einzug sofort möglich. Das Einschalten der Kundenanlage durch  einen Mitarbeiter von KWG vor Ort ist nicht mehr erforderlich.

  • Schnittstellen
    Die Zähler sind mit zukunftsweisenden Schnittstellen ausgestattet. Über die Kundenschnittstelle werden Verbrauchswerte in der Kundenanlage unmittelbar zur Verfügung gestellt. Damit können Kunden Anzeigegeräte, Home-Automation und Energiemanagement-Systeme betreiben.

  • Messung von Eigenerzeugung
    Z.B.: Fotovoltaik (PV). In den meisten Fällen entfällt damit der zweite Zähler.

Im Jahr 2009 haben alle EU-Staaten gemeinsam beschlossen, dass intelligente Messgeräte (Smart Meter) bis 2020 in Europa eingeführt werden. In Österreich wurde vom Wirtschaftsminister festgelegt, dass bis Ende 2019 mindestens 95% aller Zählpunkte mit dieser Technologie ausgestattet werden müssen.

Die Einführung basiert im Wesentlichen auf den nachfolgenden rechtlichen Regelungen:

  • 3. EU-Binnenmarktpaket
    Grundsätzliche Regelungen der Energiewirtschaft in Europa

  • Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz (ElWOG)
    Regelt die generellen Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer in Österreich

  • Intelligente Messgeräte Anforderungsverordnung 2011 (IMA-VO 2011)
    Definition des Mindest-Funktionsumfanges von Smart Metern in Österreich

  • Intelligente Messgeräte Einführungsverordnung (IME-VO)
    Regelung des verpflichtenden Einführungszeitraumes für Netzbetreiber in Österreich

  • Datenformat- und Verbrauchsinformationsdarstellungs-VO 2012 ( DAVID-VO 2012)
    Darstellung und Austausch der Smart-Meter-Daten zwischen Kunden, Netzbetreibern und Energielieferanten.
    Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Homepage der E-Control:
    http://www.e-control.at/de/konsumenten/energie-sparen/smart-metering/rechtlicher-rahmen

Im Gegensatz zum bereits seit Jahrzehnten eingesetzten Ferrariszähler besitzt der intelligente Stromzähler keine mechanisch bewegten Teile. Der neue Stromzähler ähnelt einem kleinen PC mit Display. Er verfügt über eine Kommunikationsanbindung und kann dabei sowohl Daten empfangen, als auch an KWG senden. Der Eigenverbrauch eines Smart Meters ist bedeutend geringer als der eines Ferrariszählers. Elektronische fernauslesbare Messgeräte werden in Gewerbe- und Industriebetrieben bereits seit über 15 Jahren standardmäßig eingesetzt.

Die Einführung der intelligenten Stromzähler erfolgt anhand von technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Die intelligenten Stromzähler werden aus organisatorischen und technischen Gründen abschnittsweise eingebaut. Bis 2019 müssen aufgrund der intelligenten Messgeräte-Einführungsverordnung (IME-VO) in Österreich 95 % der Haushalte mit einem intelligenten Stromzähler ausgerüstet sein.

Der Kunde erhält von KWG zeitnah (in der Regel 2 Wochen vorher) eine Ankündigung des Zählerwechsels, in dem ein Zeitfenster für die Installation genannt wird. Ist der Kunde nicht zu Hause und der Zähler frei zugänglich (z.B. in einem gemeinsamen Zählerraum), erfolgt der Tausch in Abwesenheit des Kunden. Ist der Zähler nicht zugänglich, wird der Kunde ersucht, mit KWG hinsichtlich Terminkoordinierung Kontakt aufzunehmen.

Der neue elektronische Stromzähler wird am Platz des alten Zählers installiert. Der Tausch dauert üblicherweise nur wenige Minuten, wobei es zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Stromversorgung kommen kann. Durch den Zählertausch fallen im Normalfall weder Staub noch sonstige Verschmutzungen an. Weitere Umbauten sind in der Regel nicht notwendig.

Das Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz (ElWOG)  enthält eine so genannte Opt-Out-Regelung. Im Falle eines Opt-Out-Wunsches werden jedenfalls die Speicherung und Übertragung der Verbrauchswerte im Zähler deaktiviert. Dies wird am Gerät angezeigt. Somit handelt es sich nicht mehr um einen Smart Meter, sondern um einen digitalen Standardzähler. Kunden können sich gegen einen Smart Meter entscheiden, allerdings nicht gegen die Installation eines neuen digitalen Standardzählers an sich.

Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass für die Inanspruchnahme von speziellen Tarifmodellen (z.B.: Doppeltarif für Wärmepumpen) ein Opt-Out nicht möglich ist.  Dafür ist der volle Funktionsumfang eines Smart Meters Voraussetzung.

Es wird darauf hingewiesen, dass ohne Smart Meter ein detailliertes  Energieverbrauchsmonitoring für Kunden nicht möglich ist.

Der Zähler besitzt sowohl eine europäische Zulassung als auch eine österreichische Zulassung durch das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV). Auf Basis dieser Zulassungen werden alle Zähler geeicht, mit einer Eichplombe versehen und erfüllen damit die geforderte Messgenauigkeit. Erst dann dürfen sie in Kundenanlagen eingesetzt werden.

Elektronische Stromzähler haben in Österreich acht Jahre Eichfrist. Der Zähler verliert somit nach acht Jahren im Netz seine Eichgültigkeit und muss getauscht werden. Diese Zähler können nachgeeicht und für weitere acht Jahre im Netz eingesetzt werden. Alternativ dazu besteht auch die gesetzliche Möglichkeit der sogenannten dynamischen Eichfristenverlängerung: Zähler werden zu Gruppen zusammengefasst. Vor Ablauf der Eichgültigkeit wird eine Stichprobe aus der Gruppe gezogen. Bestehen die Zähler der Stichprobe diese Eichprüfung, können alle Zähler dieser Gruppe für weitere fünf Jahre im Netz eingesetzt bleiben.

Es werden täglich gesammelt nur jene Daten übertragen, welche für die Abrechnung und Verbrauchsinformation der Kundenanlage erforderlich sind. Grundsätzlich sind dies Tageszählerstände.

Nur bei vertraglicher Verpflichtung wie z.B.: Mehrfachtarif oder ausdrücklicher Zustimmung des Kunden, werden zusätzlich einmal täglich gesammelt die 15 Minuten Verbrauchswerte übertragen.

Entsprechend der rechtlichen Grundlagen werden die Verbrauchsdaten täglich ausgelesen und dem Kunden am Folgetag im Web-Portal von KWG individuell zur Verfügung gestellt.

Einmal pro Monat werden diese Daten dem betreffenden Energielieferanten für die Abrechnung und die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Stromkosten- und Verbrauchsinformation übermittelt. Je nach Tarif und Kundenwunsch sind dies 15 Minuten Verbrauchswerte oder Tagesverbrauchswerte.

KWG darf Daten nur aufgrund der gesetzlichen Verpflichtungen oder einer ausdrücklichen Zustimmung des Kunden auslesen und verarbeiten. Zugriff auf diese Daten hat nur der Kunde selbst über das Web-Portal. Eine Weitergabe der Daten durch KWG erfolgt – wie bisher– ausschließlich an den jeweiligen Energielieferanten und auf Basis der gesetzlichen Vorgaben für die Verrechnung bzw. die Stromkosteninformation. Der Kunde entscheidet selbst, wem er darüber hinaus diese Daten zur Verfügung stellen bzw. weitergeben möchte.

Smart Meter sind  mit einer Anzeige ausgestattet, die standardmäßig zumindest den aktuellen Zählerstand anzeigt. Auf das ausdrückliche Verlangen des Kunden hin, ist es möglich, in der Vergangenheit (bis zu 60 Tage) zurückliegende Zählerstände anzuzeigen. Diese Funktion ist bei einem Wohnungswechsel daher erst nach 60 Tagen verfügbar. So kann kein Kunde die Verbrauchsdaten des Vormieters abrufen.

Kunden können auch bei dieser neuen Zählertechnologie – wie bisher – auf den Schutz ihrer Verbrauchsdaten vertrauen.

In den laufenden Entwicklungen des Smart Metering Systems werden alle Aspekte, die den Datenschutz und die Datensicherheit betreffen, mitberücksichtigt und hierfür erforderliche Maßnahmen umgesetzt. Bei der Branchenvertretung Österreichs Energie wurde von den österreichischen Netzbetreibern in Zusammenarbeit mit IKT-Sicherheitsexperten ein umfassendes Papier erarbeitet und abgestimmt, welches die Grundlage für die Errichtung und den Betrieb von Smart Metering in Österreich darstellt.

Die Erhebung von Messdaten durch einen Smart Meter unterliegt, wie jede andere Datenanwendung, den Rechtsvorschriften des Datenschutzgesetzes. Die Einhaltung wird durch KWG gewährleistet.

Auch KWG selbst darf die Verbrauchsdaten nur für die gesetzlich definierten Zwecke (beispielsweise die Abrechnung) heranziehen.

Um das Fernsehprogramm erkennen zu können, wäre eine sekundengenaue Ablesung nötig. In Österreich werden die Daten aber nur alle Viertelstunden ausgelesen. (Und selbst diese Viertelstundenwerte dürfen nur mit ausdrücklichem Einverständnis des jeweiligen Konsumenten ausgelesen und beim Netzbetreiber gespeichert werden.) Mit diesen Daten lässt sich kein Fernsehverhalten nachweisen.
In der Industrie sind im Übrigen seit Jahren problemlos Lastprofilzähler im Einsatz, die Viertelstunden-Werte messen können.

Smart Meter senden ihre Daten über interne Funkmodule an unser System. Die durchschnittliche Sendezeit beträgt zwei Minuten pro Tag. Die elektromagnetische Zusatzbelastung  bei einer solchen Übertragung entspricht in etwa einer zusätzlich gesendeten SMS pro Tag und ist daher äußerst gering.

Smart Meter senden ihre Daten über interne Funkmodule an unser System.
Laut dem deutschen Bundesamt für Strahlenschutz sind Smart Meter mit Funkübertragung gesundheitlich unbedenklich. Die Strahlenbelastung durch die Geräte liegt weit unter den Grenzwerten. Anders als beim Mobilfunk besteht beim Betrieb drahtloser Smart Meter kein Körperkontakt zu Personen. Während das Handy beim Telefonieren am Kopf bzw. unterwegs in der Hosentasche am Körper ist, ist der Smart Meter in einem Kasten o.ä. und beim Betrieb nicht in Körperkontakt mit einer Person. Zudem werden die Zähler nicht dauernd ausgelesen und Funkverbindungen deshalb nur zeitweise aufgebaut. Die durchschnittliche Sendezeit unserer Smart Meter beträgt nur zwei Minuten pro Tag. Die elektromagnetische Zusatzbelastung bei einer solchen Übertragung entspricht in etwa einer zusätzlich gesendeten SMS pro Tag und ist daher äußerst gering.
Nach aktuellem Wissensstand können negative Auswirkungen auf Hilfsgeräte, wie zum Beispiel Herzschrittmacher, mit hoher Sicherheit ausgeschlossen werden. Die Gesundheit wird durch den Betrieb der Geräte nicht gefährdet.
Weitere Informationen des deutschen Bundesamts für Strahlenschutz: www.bfs.de/DE/themen/emf/hff/anwendung/smart-meter/smart-meter.html

Smart Meter mit Funkübertragung, wie sie von KWG eingesetzt werden, verursachen keine Störungen an anderen elektronischen Geräten.

Der Zählertausch ist für die Kunden mit keinerlei Zusatzkosten verbunden. Die Umstellung wird durch das Messentgelt und die Netztarife abgegolten, welche wie gewohnt eingehoben werden. Von der Regulierungsbehörde E-Control werden per Verordnung die Netztarife festgelegt und für die Messentgelte Höchstpreise bestimmt.